Trotz den Versuchen Israels, dies durch Luftangriffe auf Waffentransporte zu verhindern, ist es dem Iran durch die Anwesenheit iranischer Truppen in Syrien gelungen, die Terrororganisation «Hisbollah» im Libanon mit hunderten zusätzlichen Raketen zu beliefern. Und nicht nur das: Es handelt sich dabei um modernste Raketensysteme, welche bis zu 500 kg Sprengstoff tragen und mit Reichweiten von bis zu 350 km jeden Ort in Israel erreichen können. Insgesamt über 100’000 Raketen soll allein die «Hisbollah» auf Israel gerichtet haben.

Dies bestätigten verschiedene hochrangige iranische Befehlshaber wie der stellvertretende Befehlshaber der iranischen Revolutionsgarden, Hossein Salami sowie der Brigadegeneral Seyed Majid Mousavi. Das Ziel des Iran sei es, die Hisbollah im Libanon und die Hamas im Gazastreifen mit so modernen Waffensystemen aufzurüsten, dass diese gemeinsam Israel vernichten könnten. «Israel ist dem Untergang geweiht, Land und Volk werden von der Landkarte und aus der Geschichte verschwinden, ausgelöscht werden», proklamiert Salami. Man werde Israel «mit all unserer Kraft bekämpfen … [und warte nur noch auf] die Befehle zur Ausrottung». Ist es angesichts solch massiver Drohungen verwunderlich, wenn Israel alles Mögliche unternimmt, um diesem Vorhaben weitmöglichst entgegen zu wirken?

(Q: factum, div. 2018)

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