Humor hat, wer trotzdem lacht …

Der Pfarrer predigt ausführlich und umfassend über das Thema ‚Kirchenschiff‘. Begeistert ruft er seinen Schäfchen von der Kanzel zu: «Wisst ihr, warum das Schiff der Kirche nicht untergehen kann?» Prompt kommt aus einer der hinteren Reihen die Antwort: «Weil es von so vielen Nieten zusammengehalten wird.»

Ein Ehepaar kommt im gesegneten Alter von 104 und 103 Jahren gemeinsam in den Himmel. Und sie sind vollauf begeistert! Alles ist fantastisch und unvorstellbar schön. Die Liebe Gottes durchflutet alles. Einfach unbeschreibbar. Doch der Mann ist darob ganz ärgerlich und raunzt seine Frau an: «Du mit deinen dämlichen Knoblauchpillen! Das hätten wir alles schon viel früher haben können!»

Begegnet ein Dorfpfarrer dem Gemeindepräsidenten. «Aber, aber, Herr Pfarrer», begrüsst ihn dieser, «warum denn heute so griesgrämig?» «Ach, wissen Sie, Herr Gemeindepräsident, mir verdirbt es immer die gute Laune, wenn mir gleich als erstes am Tag ein Ehebruch gebeichtet wird.» Jovial meint der nicht besonders häufige kirchgehende Gemeindepräsident: «Aber Herr Pfarrer, nehmen Sie sich dies doch nicht immer so sehr zu Herzen. So sind Ihre Schäfchen nun halt mal!» In diesem Moment kommt die Frau des Gemeindepräsidenten um die Ecke und begrüsst den Pfarrer freudig: «Na, Herr Pfarrer, da haben Sie aber schön gestaunt, als ich heute morgen die erste beim Beichten war!»

Ob Gott Humor hat? Na aber sicher! Als neulich eines seiner Schäfchen Ihn im Gebet bat: «Lieber Gott, für dich sind doch 1000 Jahre wie ein Augenblick, daher 1000 Franken sicher auch wie ein Rappen. Bitte schenk mir deshalb doch nur einen einzigen Franken» erhielt er zur Antwort: «Aber gern, mein Kind – wart nur schnell einen Augenblick.»

„Geben Sie mir doch bitte einen Euro für den lieben Gott“, bettelt ein junger Mann eine ältere Dame an. Diese bleibt stehen und fragt: „Na, wie alt sind Sie denn, junger Mann?“ „Ich bin Dreiundzwanzig“, erhält sie etwas zögerlich zur Antwort. „Na, sehen Sie“, sagt sie darauf. „Ich bin schon über achtzig Jahre alt! Mit grosser Wahrscheinlichkeit werde ich den lieben Gott also früher sehen als Sie. Deshalb kann ich Ihm dann das Geld ja gleich selber geben.“

Der Sprössling fragt den Vater, wer denn Hamlet gewesen sei. Stolz über den Wissensdurst seines Sohnes wendet sich der Vater seinem Filius zu und sagt: „Schön, dass du so wissbegierig bist. Nur wer fragt, der lernt! Aber auch das Suchen muss gelernt sein. Deshalb ist es am besten, wenn du gleich selbst in der Bibel nachschlägst, wer Hamlet war.“

„Mein Freund Gary, ein Pfingstler, war einmal in einem Gottesdienst, wo ein Mann aufstand und das Wort an die Versammlung richtete:
‚So spricht der Herr: So, wie ich mit Abraham war, als er die Kinder Israels durch die Wüste führte, so werde ich auch mit euch sein‘ Kaum hatte er sich wieder gesetzt, da flüsterte seine Frau ihm etwas ins Ohr. Daraufhin stand er wieder auf. ‚So spricht der Herr: Ich habe mich geirrt. Es war Mose.“
(Zitat aus: Glaube & Zweifel von John Ortberg, Gerth 2009, ISBN 978-3-86591-860-4, S.164)

Der Pfarrer stellt im Religionsunterricht die Frage: ‚Wer hat die Mauern von Jericho zerstört?‘ Eisiges Schweigen in der Klasse. Der Pfarrer schaut Fritz über die Brille hinweg an, worauf Fritz aufschluchzt: ‚Ich weiss es nicht, aber ich war es ganz bestimmt nicht!‘
Zutiefst erschüttert berichtet der Pfarrer den Vorfall nach der Schulstunde dem Klassenlehrer. Worauf der Klassenlehrer meint: ‚Also Herr Pfarrer, ich kenne Fritz recht gut. Und wenn er sagt, dass er es nicht war, dann glaube ich ihm das!‘
Der Pfarrer ist am Boden zerstört, geht zum Rektor und erzählt ihm von den beiden Vorfällen. Dieser hört ihm zu und versucht zu vermitteln: ‚Nun, Herr Pfarrer, ich weiss nicht, warum Sie sich so aufregen. Machen wir es doch einfach so: Wir holen einen Kostenvoranschlag ein und reparieren diese blöde Mauer!‘

Warum schuf Gott den Menschen erst am letzten Schöpfungstag?

Damit sich später keine Mäuler finden, die das Gerücht verbreiten, Gott habe die Welt nicht allein geschaffen; Adam habe ihm dabei geholfen. Und damit der Mensch nicht überheblich sei. Gott sprach zu ihm:

… und warum schuf Gott nur einen Menschen?

Hätte Gott mehrere Menschen auf einmal geschaffen, so hätten sich die Nachkömmlinge späterer Generationen gerühmt: Daher schuf Gott nur einen Menschen, damit alle Nachkommen künftighin wissen sollten, dass sie einen gemeinsamen Vater haben, dass sie alle von einem Vater abstammen und keiner einer höheren oder niedrigeren Rasse angehört. (Midrasch, jüdische Weisheiten)

Moderne Kunstanalyse hat nun endlich beweisen können, dass die Familie von Jesus nicht arm war, wie uns das seit Jahrhunderten erzählt wird. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass sie offensichtlich genug Geld und Reichtum hatten, um sich von so berühmten Malern wie Rubens und Rembrandt malen zu lassen.

Ein Tourist wollte am See Genezareth ein Boot mieten und fragte nach dem Preis. Dieser war jedoch so exorbitant hoch, dass es ihm beinahe die Sprache verschlug. „Aber bedenken Sie doch“, sagte der Vermieter, „auf diesem See ist schon Jesus gewandelt!“ „Ja, wundert Sie das bei diesen Preisen?“, platz es aus dem Touristen heraus.

Eine Touristengruppe kam auf ihrer Rundreise zum Toten Meer. Der Reiseführer erzählte dies und das, was er für wissenswert hielt, sagte jedoch kein Wort zu dem Wunder, welches Gott an diesem Ort vollbracht hatte. „Aber das grösste Wunder ist doch, wie Gott die Israeliten hier durch das Meer geführt hat, als sie aus Ägypten fliehen mussten“, ereiferte sich deshalb eine Frau. Der Tourgide, der an solche Wunder nicht glaubte, relativierte umgehend und erklärte, dass das Meer damals hier nur etwa 50cm tief gewesen war und es deshalb kein Wunder gebraucht habe, um hier durch das Meer zu kommen. Die Frau jedoch, schlagfertig und bibelkundig wie sie war, sagte mit einem strahlenden Lächeln: „Aber dann ist es ja ein noch viel grösseres Wunder, wie Gott es schaffte, in nur 50cm tiefem Wasser die ganze ägyptische Armee zu ertränken!“

Eines Tages erscheint ein Engel Gottes den Präsidenten der USA, Russlands und Weissrusslands im Traum. „Ich habe eine wichtige Botschaft für euch“, sagt er ihnen. „In einem Monat geht die Welt unter!“ Sofort tritt der Präsident der USA vor dein Volk und erklärt: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die gute ist: Es gibt wirklich einen Gott! Die schlechte: In einem Monat geht die Welt unter!“ Auch der russische Präsident informiert sein Volk über die zwei schlechten Nachrichten: „Es gibt wirklich einen Gott und in einem Monat geht die Welt unter.“ Der weissrussische Präsident jedoch verkündet seinem Volk zwei gute Nachrichten: „Gott persönlich hat mich als Präsident anerkannt und er hat bestätigt, dass ich bis zum Ende der Welt Präsident bleiben werde!“

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