Ein bedrückendes Gedicht von Thomas Brasch, in welchem er die Lebenssituation seiner Grosseltern im 2. Weltkrieg zu verarbeiten versuchte.

Was ich habe, will ich nicht verlieren,
aber wo ich bin, will ich nicht bleiben,
aber die ich liebe, will ich nicht verlassen,
aber die ich kenne, will ich nicht mehr sehen,
aber wo ich lebe, da will ich nicht sterben,
aber wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin.

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