Zur Frage, ob Jesus einfach ein grosser Denker und ein grossartiger Mensch oder halt doch Gottes Sohn (gewesen) sei, sagte Bono, der Leadsänger der Band ‚U2‘ in einem Gespräch mit Michka Assayas:

„Schau, die säkulare Reaktion auf die Geschichte Christi war: Also, er war ein grosser Prophet, offensichtlich ein hochinteressanter Mann … Aber das lässt Christus nicht durchgehen. Er lässt uns nicht von der Angel. Christus sagt: ‚Nein, ich behaupte nicht, ein Lehrer zu sein, nennt mich nicht einen Lehrer. Ich sage auch nicht, dass ich ein Prophet bin. Ich sage: Ich bin der Messias! Ich sage: Ich bin der menschgewordene Gott!‘ Und die Leute sagen: ‚Nein, bitte sei einfach nur ein Prophet! Einen Propheten können wir verkraften. … Aber bitte nicht das M-Wort! Denn sonst müssen wir dich leider kreuzigen.‘ … Man bleibt also mit der Wahl zurück, dass Christus entweder war, was er behauptete zu sein – der Messias –, oder ein totaler Spinner! Und zwar auf einem Niveau wie Charles Manson oder so! … die Vorstellung, dass der gesamte Lauf der Zivilisation auf dem halben Globus von einem Spinner verändert und auf den Kopf gestellt wurde … finde ich weit hergeholt!“

Vielleicht tust du dich schwer mit diesen Aussagen? Ich persönlich finde aber, dass da ziemlich viel Wahrheit drin steckt und man sich das durchaus gut durch den Geist wehen lassen sollte.

Das Zitat stammt übrigens aus dem Buch ‚Warum Gott?‘ von Timothy Keller, Brunnen, ISBN 978-3-7655-1766-2, S.269. Ausführliche Argumente in dieser Richtung bietet das kleine Büchlein „Logo, oder …?“, edition salzlicht 2010, ISBN 978-3-9523624-0-2 (www.salzlicht.org)

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